2019: Ein bisschen weniger Kopf, ein bisschen mehr Herz

“Maybe it won’t work out. But maybe seeing if it does will be the best adventure ever.”

Ich halte nicht viel von Neujahrsvorsätzen und davon, Dinge in Abhängigkeit von einem Datum/Wochentag/etc. ändern zu wollen. Aber dennoch habe ich etwas, was mir jetzt gerade zum Beginn des Jahres besonders klar geworden ist: Man bereut meistens eher die Dinge, die man nicht getan hat. Und deswegen habe ich vielleicht doch einen kleinen Vorsatz für das neue Jahr…

Zerdenken tötet die Intuition

Ich bin leider ein Kopfmensch, durch und durch. Ich denke darüber nach, dass ich zu viel nachdenke, während ich darüber nachdenke, über was ich alles nachdenken muss…Mir fällt es schwer, meine Gedanken abzuschalten. Ich mache mir Sorgen, male mir Situationen und Szenarien aus, ich hinterfrage und grübel. Und am Ende? Kommt meistens alles sowieso ganz anders. Oft besser. Manchmal auch nicht, aber davor hat mich das “Gedanken machen” auch noch nie bewahrt.

Das Schlimmste, was passieren kann, ist vielleicht gar nicht schlimmer, als eine verpasste Chance

Denn was ich gemerkt habe ist, dass mir das viele Zerdenken Sachen nimmt. Mich vor Risiken und Menschen bewahren will, aber mich vielleicht wertvoller Erfahrungen beraubt. Denn was ist das Schlimmste, was passieren kann? Dass man einen Fehler macht? Vielleicht mal enttäuscht wird? Oder auch mal jemanden enttäuscht? Dass etwas schief läuft? Aber gehört das nicht alles dazu?

Ich werde wohl nie zu einer super spontanen, völlig leichtlebigen Person werden. Das bin ich einfach nicht und das ist auch okay. Aber ich muss es mir auch nicht unnötig immer schwerer machen, als es ist.

Deswegen möchte ich in Zukunft ein bisschen zu meiner Intuition zurück finden. Ein bisschen weniger Kopf und dafür ein bisschen mehr Herz, ein bisschen weniger Grübeln und ein bisschen mehr Gefühl.

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